Die Kreissportjugend Schmalkalden-Meiningen blickt auf das vergangene sowie das aktuelle Jahr und gibt ihren Mitgliedern ein paar Hausaufgaben mit.
Die Viba Nougat Welt diente am Dienstagabend als gemütliche Kulisse für die Mitgliederversammlung der Kreissportjugend des Kreissportbundes Schmalkalden-Meiningen. Mit 123 Teilnehmern aus circa 80 Vereinen sprach der 1. KSB-Vorsitzende Markus Voß von einer „spektakulären Quote“. Experimentierfreudig ging man bei den Einladungen vor, wobei Markus Voß seinen Verbandskollegen Stefan Gerlach zitierte: „Wir sind eben anders, uns musst du einfach erlebt haben.“ In lockerer und humorvoller Art führte der KSB-Vorstand durch die einzelnen Punkte des Abends und bewies dabei zum einen das Engagement und den Mut, Experimente und neue Wege zu wagen, und zum anderen die Freude, mit der man im Kreissportbund und insbesondere für die Jugend und den Sportnachwuchs tätig ist.
Das Vortragsthema des Abends war die Frage nach der Präsenz der Vereine des Sportkreises im Internet sowie in den sozialen Medien. Markus Voß präsentierte hierzu einige Grafiken, Beispiele und auch Metaphern. „Ein Verein kann top sein mit Weltklasseathleten, aber online dennoch untergehen“, betonte er die Wichtigkeit einer digitalen Bühne für jeden Verein. Es diene als Schaufenster für Interessierte, das einen Blick in die lebhafte Vereinsgemeinschaft biete und obendrein offene Fragen beantworten könne.
Wachsen oder leise sterben
„Es besteht ein signifikanter Zusammenhang zwischen der Online-Präsenz und den Mitgliederzahlen. Ihr verpasst hier nicht etwa eine Gelegenheit, sondern eine ganze Generation. Wer als Verein nicht online ist, ist unsichtbar“, so der klare Aufruf an die Vereine. Beim Blick auf die Mitgliederzahlen in den Vereinen bei Kindern und Jugendlichen sei die Zahl im Vergleich zum Rekordjahr 2023 wie auch zum Vorjahr zwar leicht zurückgegangen, befinde sich nach der Pandemie aber noch immer auf ordentlichem Level. Es wurde zu vergangenen Veranstaltungen resümiert und ein Ausblick auf das anstehende Sportjahr gegeben: Trikottag, Bummi-Sportfest, Familienaktionstag und das Georg-Jahr mit zahlreichen Events seien hier als Beispiele genannt. Berichtet wurde durch Stefan Gerlach auch von einem Internationalen Jugendaustausch mit Wales – der Blick über den eigenen Tellerrand soll für die Zukunft weitere Ideen und Impulse bringen.
Grußworte gab es unter anderem vom Schmalkalder Bürgermeister Thomas Kaminski, vom Landratsamt durch Susanne Reich sowie durch Anne Baier von der Thüringer Sportjugend. Die Botschaft war dabei stets klar: „Ehrenamt funktioniert nur gemeinsam.“ Auch Auszeichnungen gab es bei dieser sich bietenden Gelegenheit. So erhielten Stefan Gerlach und Steffi Hutterer die GutsMuths-Ehrenplakette in Bronze, Pascal Luck und Stefanie Leyh den Ehrenpreis der THSJ in Bronze sowie Luisa Müller den Jugendpreis der THSJ in Silber.
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